• 5. Juni 2016
  • Film

JORMA. ROT.GRÜN

Filmischer Beitrag zur Rot/Grün-Fehlsichtigkeit

Ein Film von:
Franca Mastalerz / Carla Böwering / Felix Manns / Christina Trommer / Isabel Sänger
Mit: Jorma Mastalerz

Zielgruppe:

Berufskolleg, Biologie Sek. I., ab Klassenstufe 9

Kurztext:

Jorma hat viele Interessen, er spielt für sein Leben gerne Fußball,
liebt Kaninchen und sieht einen gewaltigen Karrieresprung vor sich,
wenn er nur einmal seinen größten Traum verwirklichen könnte: die Teilnahme an einem Steckrübenwettessen!
Doch obwohl Jorma sehr genau weiß, was er will – die Chancen ziehen an ihm vorüber,
er registriert scheinbar gar nicht, was das Leben ihm zu bieten hat.
Jorma hat einen genetischen Defekt, den rund 9% aller Männer in Deutschland haben:
Er ist Rot/Grün-fehlsichtig. Manchmal kann er deshalb Dinge nicht so erkennen, wie Normalsichtige.

Farbfehlsichtigkeiten sind gemeinhin bekannt. Da rund 9% der Männer in Deutschland
von der sogenannten Rot-Grün-Schwäche betroffen sind, bei der die grünen Rezeptoren
degeneriert sind (hinzukommen echte Farbblindheit und andere Farbfehlsichtigkeiten),
ist davon auszugehen, dass die meisten der angehenden GestalterInnen schon einmal eine
Person kennengelernt haben, die von einer Farbschwäche betroffen ist.

Durch Farbfehlsichtigkeiten sind Menschen in ihrem Alltag nicht besonders beeinträchtigt,
viele merken auch erst spät, dass sie Farben anders wahrnehmen, so z.B. bei Einstellungsuntersuchungen.
Problematisch wird es in den meisten Fällen nur, wenn die Farben rot und grün keinen
besonderen Helligkeitsunterschied aufweisen und dicht nebeneinander auftreten (wie etwa in einer
Figur-Grund-Beziehung auf Drucksachen oder farblich hervorgehobenem Text im Internet, der durch Nichtwahrnehmung). Für angehende Gestalter und Designer ist es wichtig, für diese Besonderheiten in der Gestaltung.


 

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