• 11. Juli 2016
  • Bildung

Ausgewählte Biografien – Johann Wolfgang von Goethe

Modul 3/1 aus "Beiträge zur Farbenlehre"

Autor und Herausgeber  Eckhard Bendin
edition bendin, Dresden 2016

(Das Modul basiert auf dem Kompendium ‚Schnittstelle Farbe II‘ – Ausstellungstafeln. Dresden 2006)

8 Seiten, PDF-Modul

Biografien zur Farbenlehre – J. W. v. Goethe (1749-1832)

Ein biografisches Modul zur Geschichte der Farbenlehre mit einer Kurzbio­grafie, einer Laudatio zu Leben und Werk, Publikationshinweisen und Quellenangaben sowie einem Anhang zu Archivalien in der Sammlung Farbenlehre der TU Dresden.

Johann Wolfgang von GOETHE befasste sich als Naturforscher 100 Jahre nach Isaac Newton (1643-1727) fast über seine gesamte Schaffensperiode mit dem Phänomen Farbe, und obwohl er hoffte, mit der Farbenlehre aus seinem allgemeinen Verständnis der ‚Sprache der Natur‘ heraus eine „vollkommenere Einheit des … Wissens“ zu erreichen, ging er das Thema zunächst als Künstler an, um „in Absicht auf Kunst“ etwas über die Farben zu gewinnen. Mit seiner Farbenlehre, die Goethe selbst als etwas Bleibendes höher schätzte als sein gesamtes dichterisches Werk, schuf er fast seherisch einen phänomenologisch begründeten, exemplarischen Gegenentwurf zu dem heute noch schärfer hervortretenden Dilemma unseres Wissens von der ‚Natur der Dinge‘. Goethe bot die unmittelbare Wahrheit des anschaulichen Denkens auf gegen die mittelbare Wahrheit der Rückführung auf mathematische Gesetze durch Newton.

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Eckhard Bendin
Architekt / Künstler / Farbdesigner/ Privatdozent für Gestaltungslehre/ Autor und Kurator für Farbenlehre / Herausgeber der ‚edition bendin‘
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Zur Farbenlehre. Studienausgabe in Modulen:

  • 1/1 Aspekte im Wandel. Eine Einführung

Phänomenale und morphogene Aspekte:

  • 1/2 Harmonik und ‚Complikation‘ (S. 26-39)
  • 1/3 Generative Farbtonkreise und -modelle (S. 40-49)
  • 1/4 Strukturuntersuchung im Spektralfarbenband (S. 50-53)
  • 1/5 Polarität, Symmetrie und Morphogenese (S.54- 63)
  • 1/6 Analogiemodell der Farbe (AMC) (S. 64-71), Generative Grammatik der Farbtöne (S.72-81) und Goethes Farbkreis als Ausdruck der Farbgenese (S.221-222)
  • 1/7 Der binäre Code als kombinatorischer Schlüssel (S. 82-85) und die Korrelation des Analogiemodells (AMC) mit den I Ging (S. 86-95)

Biopsychologische und wahrnehmungspsychologische Aspekte:

  • 1/8 Biologische Energetik und Psychologische Farbenlehre (S. 98-103)
  • 1/9 Farbrezeption als Stufenmodell (S. 104-108)
  • 1/10 Die acht Ebenen der Farberfahrung (S. 110-113)
  • 1/11 Zum Gestalt- und Raumbezug der Farbe (S. 114-117)
  • 1/12 Die Prägnanzdimensionen der Farbe (S.118-124)
  • 1/13 Prägnanz, Bezeichnung, Struktur und Notation der Farbtöne (S. 125-129)
  • 1/14 Zur Klassifikation der Farbkontraste (S. 130-135)
  • 1/15 Index zum Farb- und Kontrastniveau (S. 136-139) und Color-Dispositions-Test (S. 140-143)
  • 1/16 Individuelle Stereotypen. Beobachtungen zur Präferenz (S. 144-148)

Didaktische und gestalterische Aspekte:

  • 1/17 Zur Bestimmtheit und Unbestimmtheit der Farbe (S. 152-157)
  • 1/18 Empfinden und Gestalten zwischen Bindung und Freiheit (S. 158-162)
  • 1/19 Wegbereitungen. Instrumentale Konzepte einer neuen Farbkunst (S. 164-169)
  • 1/20 Gebaute Farbenlehre. Kunst als Modellfall (S.170-177) und Scheintrilogie. Modell zu Erscheinung und Genese der Farben (S. 178-181)
  • 1/21 Farbtriaden und Farbensterne (S. 182-183), Der Farbtonkreis (S. 184-185), Farbatlanten im analytisch-experimentellen Gebrauch (S. 186-191) und Farbtongleiche Dreiecke (S.192-194)
  • 1/22 Lernspiel ‚Farbenkiste‘ (S.196-198), Tafeln zur Farbenlehre (S.200-201) und Kreiselscheiben zur Farbenlehre (S.202-203)

Anhang:

  • 1/23 Literaturverzeichnis (S.206-211), Personenregister, Bildnachweis und Angaben zum Autor (S. 212-215)

Lehrmodule zur Farbenlehre:

  • 2/1 Farbwahrnehmung und Erfahrung
  • 2/2 Farbe und Erscheinungsweise (1) Spannweite phänomenal
  • 2/3 Farbe und Erscheinungsweise (2) Bandbreite situativ
  • 2/4 Raum- und Gestaltbezug der Farbe
  • 2/5 Kontrastklassifikation Licht und Farbe
  • 2/6 Physiologische Kontraste
  • 2/7 Kontrast- und Konstanzleistungen
  • 2/8 Prägnanzdimensionen der Farbe
  • 2/9 Physiologie des Farbsehens (1) Basis
  • 2/10 Physiologie des Farbsehens (2) Theorien
  • 2/11 Licht und Finsternis, Newton und Goethe
  • 2/12 Die prismatischen Randfarben (1) Farbgenese
  • 2/13 Die prismatischen Randfarben (2) Vorlagen
  • 2/14 Symmetrie, Polarität und Polarisation
  • 2/15 Interferenz, Beugung und Interferenzfarben
  • 2/16 Complikation und Harmonik
  • 2/17 Analogiemodell der Farbe (1) Generative Grammatik
  • 2/18 Analogiemodell der Farbe (2) Bipartion und Axialität
  • 2/19 Analogiemodell der Farbe (3) AMC und I Ging
  • 2/20 Farbordnung (1) Farbkreise und Notationen
  • 2/21 Farbordnung (2) Farbsterne
  • 2/22 Farbordnung (3) Farbtongleiches Dreieck
  • 2/23 Farbordnung (4) Farbkörper, Farbräume
  • 2/24 Chronologie zur Farbenlehre

Zur Farbenlehre. Ausgewählte Biografien:

  • 3/1 Johann Wolfgang v. Goethe (1749-1832)
  • 3/2 Philipp Otto Runge (1777-1810)
  • 3/3 Jan Evangelista Purkinje (1787-1869)
  • 3/4 Arthur Schopenhauer(1788-1860)
  • 3/5 Gustav Theodor Fechner (1801-1887)
  • 3/6 Gottfried Semper (1803-1879)
  • 3/7 Eduard Petzold (1815-1891)
  • 3/8 Wilhelm Wundt (1832-1920)
  • 3/9 Ewald Hering (1834-1918)
  • 3/10 Wilhelm Ostwald (1853 -1932)
  • 3/11 August Kirschmann (1860-1932)
  • 3/12 Wassily Kandinsky (1866-1944)
  • 3/13 Paul Krais (1866-1939)
  • 3/14 Robert Luther (1868-1944)
  • 3/15 Paul Baumann (1869-1961)
  • 3/16 Otto Prase (1874-1956)
  • 3/17 Paul Klee (1879-1934)
  • 3/18 Eberhard Buchwald (1886-1972)
  • 3/19 August Klughardt (1887-1970)
  • 3/20 Johannes Itten (1888-1967)
  • 3/21 Josef Albers (1888-1976)
  • 3/22 Rudolf Weber (1889-1972)
  • 3/23 Rupprecht Matthaei (1895-1976)
  • 3/24 Hinnerk Scheper (1897-1957)
  • 3/25 Siegfried Rösch (1899 -1984)
  • 3/26 Manfred Adam (1901-1987)
  • 3/27 Aemilius Müller (1901-1989)
  • 3/28 Hans Hinterreiter (1902-1989)
  • 3/29 Alfred Hickethier (1903-1967)
  • 3/30 Manfred Richter (1905-1990)
  • 3/31 Jakob Weder (1909-1990)
  • 3/32 Heinrich Frieling (1910-1986)
  • 3/33 Gerhard Zeugner (1914-2009)

Kreiselscheiben zur Farbenlehre:

  • 4/2 Aufhellung durch additiv-anteilige, optische Mischung
  • 4/3 Die besondere Erscheinungsweise der ‚freien‘ Farbe
  • 4/4 Flackern, Flimmern und Verschmelzen
  • 4/5 Sukzessive Kontrastwirkung ‚Mach‘sche Streifen
  • 4/6 Sukzessive Kontrastwirkung ‚Subjektive‘ Farben
  • 4/7 Simultane Kontrastwirkung ‚Grauverfärbung‘
  • 4/8 Mischung gegenfarbiger Töne zu Grau / Äquivalenz-Problem
  • 4/9 Visuell gleichabständige Stufungen
  • 4/10 Besondere Reliefwirkungen
  • 4/11 Spezifik gegenfarbiger Klänge
  • 4/12 Erzeugen der ‚Sekundärfarben‘ Orange, Grün und Violett
  • 4/13 Mischung der Randfarben Y/OR u. C/VB sowie der Farbtriaden RGB u.CMY

Basisexperimente mit Kreiseln:

  • 5/1 Intro: Kreiselscheiben als historische und didaktische Instrumente (05:58)
  • 5/2 M 1: Farbe zwischen Licht und Finsternis. Polarität und Farbgenese (13:13)
  • 5/3 M 2: Farbe aus periodisch wechselnden visuellen Reizen (14:59)
  • 5/4 M 3: Die Besonderheiten farbiger Kreiselmischung (16:13)
  • 5/5 M 4: Kreisel zur visuell gleichabständigen Stufung von Farbinstrumenten (22:26)
  • 5/6 Diskurs: Über Anliegen und Erkenntnisse (20:28)

 

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